06.05.2018

Am 27. Juni 2009 organisierte der JGV ein Anschußseminar...

*** Bei schönstem Wetter und bester Laune trafen sich 30 Jäger und Hundeführer zu unserem Anschußseminar ***

Angefangen wurde mit dem theoretischem Teil.
Wildmeister Henri Merchel führte uns eindrucksvoll an Hand einer
erstellten Power Point Präsentation durch folgende Themen:

- Grundlagen und die Theorie
- Wissenswertes in der Praxis
- Geschoßwirkung und mögliche Folgen
- Pirschzeichen erkennen und deuten
- Der Fangschuß; Das Abfangen
- Die Nachsuche in der Praxis

Nachsuchen sind ihr Job:
Iris Beisheim erläuterte das`Für`und`Wider`verschiedener Utensilien...

Sowie den Unterschied zwischen der klassischen
Schweißhalsung und dem Geschirr für Nachsuchen...
Wann ist Was besser und warum...

Warum so ein großes Abfangmesser?
Hochwild! Logische Erklärungen wann
welches Messer richtig ist...

Schweißriemen aus so viel unterschiedlichem
Material auf dem Markt. Aus eigener Erfahrung
erläuterte Iris B. welches Material für welche
Witterung am besten ist...

Im Anschluß ging es ins Revier, zum Praktischen Teil des Seminars.

Im Revier vom Frh.v. Beverfoerde gab Thorsten Merchel verschiedene Schüsse auf einen verunfallten Rehbock ab. Nach jedem einzelnen Schuß wurde die Trefferlage bestimmt und die Lage und Form der Schweißspritzer. Auf den gespannten Tüchern ließ es sich nur
erahnen, wie weit und hoch einzelne Schweißspritzer und Partikel fliegen können....

...was könnte das denn sein...?

Noch bevor das Anschußseminar anfing, wurde morgens im Wald verschiedene Stücke von Innereien zur Bestimmung ausgelegt. Die Teilnehmer
teilten sich in 6er Gruppen auf und mußten den “Anschuß” finden und das Gefundene bestimmen. Wie wir alle aus Erfahrung wissen...
sooo einfach ist das gar nicht...Milz oder doch Leber...ein Stück Herz oder doch Niere...anfassen, fühlen und riechen - ganz wichtig!

   Anschließend demonstrierte uns noch das Gespann
     “Ibse von Linebrok” mit ihrer Führerin Iris Beisheim
eine ca. 500 m lange Schweißarbeit. Hier ging es vor
allem darum, dem Hundeführer zu zeigen, daß Nervosität
und Ungeduld des Führers das Letzte ist, was ein
Nachsuchenhund gebrauchen kann.
Den Hund arbeiten lassen, weniger in seine Arbeit eingreifen
und doch öfter dem Hund vertrauen - dann kommt man zum
                                                                       Erfolg...

Für einen runden Abschluß sorgte ein gutes Grillbüffet und der vereinseigene Grillmeister Siggi Hilge.
Es war ein rundum gelungener Tag, wobei keine Sekunde Langeweile aufkam.

Alle Teilnehmer bedanken sich rechtherzlich bei dem Vorsitzenden Henri Merchel. In tagelanger Vorbereitung erstellte er die Power Point
Präsentation, organisierte den Ablauf und kümmerte sich um die Rahmenbedingungen.
Dazu gehörte auch das Revier, daß uns Frh.v. Beverfoerde zur Verfügung stellte. Und vor allem Thorsten Merchel, der uns seine Räumlichkeiten,  bereit stellte - und nicht nur das - auch sein Garten, seinen Schwenkgrill und seine Gastfreundlichkeit machten diesen Tag zu einer gelungenen Veranstaltung.
Doch wie wir alle wissen, die Helfer hinter den Kulissen haben oft die meiste Arbeit!
Ein großes Dankeschön an Ingrid Merchel! Für die Unterstützung geht ein Dank an Anja und Jörg Schmidt.

 

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